Beförderung von 12 Lehrerinnen

 

 

Der fachliche Leiter des Staatlichen Schulamtes Ulrich Löhr begrüßte gemeinsam mit Schulrätin Dr. Cordula Haderlein die Vorsitzende des Personalrates Petra Fiedler, die Rektorin der Martingrundschule Kerstin Friedrich und die anwesenden Kolleginnen in der Grundschule Kersbach.

Die Feier wurde musikalisch umrahmt von Kindern der GS Kersbach unter der Leitung von Stephanie Mathes.

Auszüge aus der Ansprache des Schulamtsdirektors Ulrich Löhr:

Viele Jahre wurde von unseren Verbänden (BLLV, KEG, GEW) immer wieder betont, dass es für die Lehrkräfte frustrierend ist, mit derselben Besoldungsgruppe in Ruhestand zu gehen, mit der sie ins Berufsleben eingestiegen sind.

Seit einigen Jahren allerdings können die Volksschullehrer bei besonders guten Leistungen - ohne Ausübung einer Funktion - befördert werden.

Und das ist gut so.

Ich bin sehr froh, dass es die Möglichkeit der Beförderung jetzt gibt und damit ein Instrument geschaffen wurde, nachhaltig herausragende Arbeit mit unseren Kindern zu würdigen und dem Leistungsgedanken Rechnung zu tragen.

Die Möglichkeit der Beförderung gibt es sogar zweimal im Laufe der Dienstzeit. Wer einmal befördert wurde, sich weiter bewährt und herausragende Leistungen erbringt, kann nach einer bestimmten Zahl von Jahren erneut befördert werden – sogar mit Titel. Die „Studienrätin“ bzw. der „Studienrat“ im Grund- oder Mittelschuldienst sind das äußere Signal der Annäherung an andere Lehrergruppen.

Im Zuge der Föderalismusreform ging das Besoldungsrecht für die Beamten vom Bund auf die Länder über. Frühere Bemühungen des Freistaats Bayern zur Verbesserung der Lehrerbesoldung scheiterten immer wieder im Bundesrat. Ziel war die Schaffung eines modernen und zukunftsfähigen Dienstrechts, das attraktive Rahmenbedingungen und Perspektiven für alle Beamtinnen und Beamten in Bayern bietet. Es honoriert  stärker Leistung und Flexibilität.

Inzwischen hat sich auch noch etwas Entscheidendes verändert:

Das Kriterium „Dienstzeit“ darf nach der neueren Rechtsprechung nur noch nachrangig herangezogen werden, wenn leistungsbezogene Kriterien ausgeschöpft sind.

 

Ich freue mich, dass im Schulamtsbezirk Forchheim zum 1.11.2018  12 Lehrkräfte befördert wurden:

Von A12 nach A12+AZ;   9 Lehrkräfte

Von A10 nach A11;           3 Fachlehrerin wurde zur Fachoberlehrerin ernannt.

 

Von links nach rechts:

Schulamtsdirektor Ulrich Löhr, Personalratsvorsitzende Petra Fiedler, Kerstin Schütz, Schulrätin Dr. Cordula Haderlein, Sigrid Nöth-Nix, Ingrid Lang, Dorothe Fontius, Bettina Kutzberger, Eva Hemmerlein, Ivonne Singer, Eva-Maria Hartmann, Daniela Werthmann, Ulrike Weigel, Sabine Friedrich

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