Schulamt Forchheim
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Sprechzeiten im Sekretariat

(Mo. - Do. 8:30 Uhr - 15:00 Uhr

Fr.           8:30 Uhr - 12:00 Uhr)

 

Holger Lehnard
Datenschutzbeauftragter
beim Staatlichen Schulamt im Landkreis Forchheim

Kontakt:
09191 - 73 53 91 (p)
09190 – 92 84 90 (d)
mlhlehnard@gmail.com

 

 

Die Rolle des Datenschutzbeauftragten!

Warum benötigen wir Datenschutz? Warum benötigen wird Datenschutzbeauftragte?

Früher gab es für die Schulen einheitliche Regelungen, wie mit Daten umzugehen ist. Es wurden Briefe verschickt, Faxe übermittelt und nicht mehr benötigte Texte wurden im Reißwolf vernichtet. Computer an der Schule waren unangreifbar – schon deswegen, da es keine Datenflatrates gab und die wenigen Handys ausnahmslos zum Telefonieren benutzt werden konnten.

Heute gibt es immer mehr Freiheiten für die Schulen. Jede Schule benutzt unterschiedliche Stundenplanprogramme, hat ein unterschiedliches Kommunikationssystem mit Lehrern oder Eltern. In der Schule sind oft sämtliche Rechner vernetzt, es gibt unterschiedlichste Netzwerke mit Zugang zum WWW.

Daher ist es notwendig geworden, den Datenschutz nicht zentral als gegeben anzunehmen, sondern dezentral – vor Ort auch überprüfen zu lassen. Vor Ort sollen Ansprechpartner vorhanden sein, die sensibel auf die einzelnen Problemfälle eingehen können.

Der Datenschutzbeauftragte soll die Beschäftigten – Schulleitung, Kollegen und Schüler – informieren und beraten.
Er soll
auf die Einhaltung datenschutz-rechtlicher Verordnungen hinwirken.

Rechte und Pflichten des Datenschutzbeauftragten:

 

Der Datenschutzbeauftragte wird vom Fachlichen Leiter Schulamt (Datenschutzrechtlicher Vorgesetzter)
bestellt und hat folgende Pflichten:

-          Datenschutzrechtliche Freigaben durchführen

 Art. 26 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 BayDSG

-          Das Verfahrensverzeichnis führen (Art. 27 Abs. 1 Satz 1 BayDSG)

-          Beschäftigte beraten (Art. 25 Abs. 3 Satz 6 BayDSG)

-          Auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Verordnungen / Gesetze hinwirken

 (Art. 25 Abs. 4 Satz 1 BayDSG)

Er hat folgende Rechte:

-          direkte Unterstellung unmittelbar unter dem Fachlichen Leiter Schulamt
  (Datenschutzrechtlicher Vorgesetzter) -  (Art. 25 Abs. 3 Satz 1 BayDSG)

-          Weisungsfreiheit hinsichtlich fachlicher Weisungen betr. den Datenschutz (Art. 25 Abs. 3 Satz 2 BayDSG)

-          in Zweifelsfällen: Recht der unmittelbaren Kontaktaufnahme zum Landesbeauftragten
  (Art. 25 Abs. 3 Satz 3 BayDSG) à hier evtl. aber versuchen, im Team unter Einbeziehung des Multiplikators, den Streitfall zu klären.

-          Benachteiligungsverbot (Art. 25 Abs. 3 Satz 4 BayDSG)

-          Freistellung im erforderlichen Umfang (Anrechnungsstunden)
  (Art. 25 Abs. 3 Satz 5 BayDSG)

-          Unterstützung durch andere Stellen (Schule und übrige Schulverwaltung)

-          Einsicht in Akten und Dateien (Art. 25 Abs. 4 Satz 2 BayDSG)

 

Beratung des Datenschutzbeauftragten kann sein:

      Schüler

-          Welche personenbezogenen Datenwerden zum Austausch auf Computerverzeichnisse gespeichert, die jeder  
  einsehen kann.

-          Die Eigenen Dateien werden mit persönlichem Inhalt gefüllt – Diese Dateien werden aber nicht jedes Jahr
  gelöscht - der Datenschutzbeauftragte kann den Systembetreuer daran erinnern, dass Daten von Schülern
  regelmäßig gelöscht werden.

-          Die Schüler geben bereitwillig im Internet über ihr Privatleben Auskunft ohne sich über die Konsequenzen im
 Klaren zu sein - Schüler dafür sensibilisieren, dass der Umgang mit Daten wohl überlegt sein soll


Lehrer

-          Für Lehrer gelten die gleichen Punkte wie für die Schüler. Auch sie speichern Ihre Daten gerne auf jedem
 Rechner / Laptop / Laufwerk, das ihnen zur Verfügung steht. Gelöscht wird es dann nicht mehr - der
 Datenschutzbeauftragte kann Lehrer daran erinnern, dass Daten von Schülern regelmäßig gelöscht werden müssen

-          USB-Sticks mit Schülerdaten / Zeugnisdaten verschlüsselt werden müssen


Verwaltung

-          Besuch der einzelnen Schulen und örtliche Beratung

-          Die Schülerdatenbank WINSV und die Lehrerdatenbank  LD im Verwaltungsnetz. Wer darf und kann diese
 Programme einsehen? Steht im Vertretungsplan der Grund der Abwesenheit?

-          Wo und vom wem werden Daten gesammelt, verarbeitet und gelöscht? Und wie sind eigentlich
  die Backup-Dateien gesichert? Der Server, die Verwaltungsrechner haben ein Passwort – und die Backup-
  Festplatte? ....

 

Der Schulleiter ist und bleibt für den Datenschutz verantwortlich!

 

 

Rechtliche Grundlagen (Link):


Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)


Bayerisches Datenschutzgesetz (BayDSG)

Datenschutzverordnung (DSchV)

Erläuternde Hinweise für die Schulen zum Vollzug des bayerischen Datenschutzgesetztes

Kurzleitfaden Soziale Medien

Tätigkeitsberichte des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz

 

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